die feuerbestattung

Bereits im alten Griechenland fanden Feuerbestattungen statt. Im 5. Jahrhundert verschwand das Kremieren unter dem Einfluss des Christentums. Doch das ist Vergangenheit. Auch die katholische Kirche genehmigt seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962 – 1965) diese Bestattungsart. Bei der Feuerbestattung wird der menschliche Körper dem Element Feuer übergeben. Die zurückbleibende Asche wird in einer Urne aufbewahrt und anschließend dem auserwählten Friedhof zur Bestattung übergeben. Mögliche Beisetzungsstätten sind Urnen-Reihengräber, Familiengräber und Mauernischen sowie anonyme Urnengrabfelder. Eine weitere Form der Urnenbestattung ist die Beisetzung in einem Kolumbarium beispielsweise in der einer Grabeskirche.

Urnenreihengräber sind für die Beisetzung nur einer Urne vorgesehen. Das Nutzungsrecht kann hierbei nicht verlängert werden. Bei der Bestattung in einem Urnenwahlgrab haben Sie die Möglichkeit, im Laufe der Zeit mehrere Urnen zu bestatten.

Eine besondere Beisetzungsform ist die Seeurnenbestattung. Hier wird die Asche des Verstorbenen in einer speziellen Seeurne dem Meer übergegeben. Gerne kann die Familie die Beisetzung begleiten. Sie erhalten eine Urkunde mit Datum und den Angaben des Längen- und des Breitengrades der Stelle, wo der Kapitän die Urne auf die letzte Reise geschickt hat.

Wir bieten Ihnen auch die Möglichkeit die Urne in einer Waldbestattung beizusetzen. Die Asche des Verstorbenen wird in einer Naturstoffurne an die Wurzeln eines Baumes bestattet. Auch bei dieser Form der Bestattung gibt es vielfältige Möglichkeiten des Grabplatzes. Vom Einzelgrab bis hin zu einem „Familienbaum“ mit vielen Grabplätzen ist alles möglich. Je nach Ort des Bestattungswaldes bieten sich individuelle Varianten der Urnenbestattung. Ein besonders stimmungsvoller Ort ist die Naturruhestätte Bergerwald in der Nähe der holländischen Stadt Roermond.